Offene Sprechstunde zum Thema KEA-Delegierte und KEA-Wahl

Durch das neue KiTa- Gesetz werden erstmalig dieses Jahr in jeder Tageseinrichtung (KiTa und Hort) im Kreis Germersheim Delegierte für den Kreiselternausschuss (KEA) gewählt. Die KEA- Delegierten wählen im Dezember den Vorstand des KEA. Außerdem sind sie für das aktuelle KiTa-Jahr Ansprechpartner für den KEA und unterstützen somit den Vorstand bei der Erfüllung seiner Aufgaben.

Der KEA GER möchte allen Kita-Akteuren (Eltern, Sorgeberechtigte, Elternausschussmitglieder und Kita-Vertreter) die Möglichkeit geben, am Montag, den 08.11.2021 ab 20.00 Uhr in einer offenen Sprechstunde zu diesem oder auch gern zu anderen Themen Fragen zu stellen und gemeinsam zu diskutieren.

Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung melden Sie sich bitte an. Die Login- Daten werden Ihnen zugesandt.

Wir freuen uns über eine rege Beteiligung!

7 Stunden in 7 Jahren? Neues KitaGesetz- Und was jetzt?

Der KEA GER möchte allen Kita-Akteuren die Möglichkeiten geben, die am 9. September 2021 nicht an der kreisübergreifenden Online-Veranstaltung “7 Stunden in 7 Jahren? – KiTa-Zukunftsgesetz und was jetzt?” teilnehmen konnten, sich über die Umfrage-Ergebnisse zu informieren.

Eine ausführliche Nachlese zu den Themen, Fragen und Fakten der Veranstaltung möchten wir Ihnen ebenso zur Verfügung stellen

Hintergrund und Zweck der Veranstaltung:

  • kreisübergreifende Umfrage bei den KiTa-Akteuren und Interessierten zu den Auswirkungen des neuen KiTa-Gesetzes (KiTaG) mit mehr als 1.200 Rückmeldungen von Ende Juli 2021 bis zum 09.09.2021
  • Vorstellung der Ergebnisse sowie Erklärungen zu wichtigen Neuerungen und Problemen vor und nach dem Inkrafttreten des neues KiTaG
  • Evaluation des neuen KiTaG durch die Landesregierung im Jahr 2028, aber die KEAs rufen auf, die Möglichkeiten bei der Mitwirkung der Evaluation von Eltern und Fachkräften schon jetzt durch Rückmeldungen an die institutionalisierte Elternmitwirkung und dadurch auch an die Politik zu nutzen
  • Ausbau des Dialogs zwischen allen Kita-Akteuren zum Erreichen des Ziels: „gemeinsam für eine gute Kita“

Es konnten viele Fragen beantwortet und einige Missverständnisse im Zusammenhang mit dem KitaG ausgeräumt werden. Interessant war vor allem die Frage rund um die Übergangsfrist des Rechtsanspruchs. Hier konnte die allg. Aussage, dass diese bis 2028 gilt, ausgeräumt werden.

Bei Fragen oder Problemen, die Ihnen beim Durchlesen der Unterlagen aufkommen, melden Sie sich gerne bei uns. Wir sind jeder Zeit für Sie unter post@kea-germerseim.de erreichbar.

Neues KiTa- Gesetz – Missverständnisse beseitigt

Nachbericht zum Online- Infoabend „Sieben Stunden in sieben Jahren? – KiTa-Zukunftsgesetz und was jetzt?“

An dem kreisübergreifenden Online-Infoabend „Sieben Stunden in sieben Jahren? – KiTa-Zukunftsgesetz und was jetzt?“ der Kreiselternausschüsse Germersheim (KEA GER), Bad Dürkheim (KEA DÜW), Rhein-Hunsrück-Kreis (KEA RHK) und Südliche Weinstraße (KEA SÜW) haben am 09. September 2021 mehr als 70 Interessierte teilgenommen. Erfreulich war der hohe Anteil an Eltern und Kita-Vertreter*innen, denn „die eigene Bereitschaft zur Mitgestaltung und ein offener Dialog zwischen allen Kita-Akteuren“ seien essenziell zum Erreichen des Ziels „gemeinsam für eine gute Kita“, erklärte Referentin Karin Graeff, Vorsitzende des Kreiselternausschusses RHK. Basierend auf den Ergebnissen der kreisübergreifenden Umfrage, an der über 1.200 Personen teilgenommen hatten, standen die Auswirkungen des neuen KiTa-Gesetzes (KiTaG) sowohl für die Kinder und Familien, aber auch für die Fachkräfte im Fokus der Veranstaltung.

Graeff erläuterte: „Nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) ist das Kreisjugendamt (KJA) dafür zuständig, dass (bedarfsgerechte) Betreuungsangebote sowohl in Quantität als auch Qualität ausreichend vorhanden sind.“ Zudem räumte Graeff mit einem weitverbreiteten Irrglauben auf: „Der Rechtsanspruch auf eine durchgängige Betreuung von sieben Stunden gilt seit dem 01. Juli 2021. Lediglich die Ausgestaltung des Mittagessens kann maximal bis zum Abschluss der Evaluation nach § 31 Abs. 1 KiTaG auf unterschiedliche Weise erfolgen.“ Daher sei das Kreisjugendamt ein wichtiger Ansprechpartner und die Bedarfsplanung ein zentrales Thema für alle Eltern. Sie sollen generell bei der jährlichen Bedarfsabfrage ihre Bedarfe großzügig inklusive Fahrt- und Pufferzeiten angeben, da nach dem neuen KiTaG die Personalbemessung direkt von den gebuchten Betreuungsplätzen abhänge. Mit der Angabe der Bedarfe legen die Eltern sich zudem für ein ganzes Jahr fest, das muss ebenso mitbedacht werden.

Im Rahmen der Umfrage bemängelten viele Eltern neben der fehlenden Umsetzung des Rechtsanspruchs vor allem unflexible, starre Bring- und Abholzeiten sowie einen Wegfall von Bildungsangeboten. Dies sei nicht durch das KiTaG vorgegeben, so Graeff, sondern eine Entscheidung der örtlichen Verantwortlichen. Wenn diese Entscheidungen nicht im Sinne der Familien sind, dann können und sollen vor Ort andere Lösungen gefunden werden.

Ein weiteres Missverständnis rankt sich um das im neuen Gesetz verankerte Monitoring. Damit soll u.a. die Personalausstattung dokumentiert werden, um punktuelle Missstände beim Personal oder generellen Personalmangel zu erfassen. Es geht – entgegen vieler Befürchtungen – nicht darum, die gebuchten Plätze mit den tatsächlich anwesenden Kindern abzugleichen.

Weiterhin wurden die Umfrageergebnisse hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kita näher betrachtet. Vielerorts besteht noch deutliches Ausbaupotential für die aktive Mitwirkung der Eltern in den Kita-Alltag ihrer Kinder. Graeff betonte das Anhörungsrecht der Elternausschüsse, nach dem Träger und Kita-Leitung rechtzeitig und umfassend über alle wesentlichen Angelegenheiten rund um die Kita informieren müssen. Die Argumente des Elternausschusses müssen bei der Entscheidungsfindung angemessen berücksichtigt werden. Diese Regelungen sind nicht neu, so Graeff, sie spielen aber eine immer wichtigere Rolle. Weiterhin stärkt das neue Gremium „Kita-Beirat“ die Mitwirkung der Eltern als Teil der „Verantwortungsgemeinschaft“ im Kita-System.

Auswirkungen des neuen Kita-Gesetzes

Umfrage

Online-Infoabend

An der kreisübergreifenden Umfrage zu den Auswirkungen des neuen KiTa-Gesetzes der Kreiselternausschüsse Germersheim (GER), Bad Dürkheim (DÜW), Rhein-Hunsrück-Kreis (RHK) und Südliche Weinstraße (SÜW) haben bisher mehr als 1.000 Eltern und Kita-Vertreter*innen aus ganz Rheinland-Pfalz teilgenommen, über 250 davon aus dem Landkreis GER. Inzwischen hat sich auch der Kreiselternausschuss Rhein-Pfalz-Kreis der Aktion angeschlossen.

Durch die erfreulich hohe Beteiligung wird eines klar: Das neue KiTa-Gesetz birgt ein großes Potential für alle Akteure der Kita-Landschaft. Wichtig ist jedoch, dass hier Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb der sogenannten „Verantwortungsgemeinschaft“ gelingt. Da sich durchweg bei allen Kita-Akteuren widersprüchliche Informationsstände zeigen, scheint dies nicht überall immer im erwünschten Maße der Fall zu sein. Positiv fällt die hohe Teilnahmequote der kommunalen Kitas auf.

Anhand der Umfrageergebnisse und Rückmeldungen sollen Lösungsansätze ausgelotet werden, wie die anstehenden und zukünftigen Aufgaben auf Basis einer guten und engen Zusammenarbeit zwischen allen Kita-Akteuren bewältigt werden können. Hier zeigen sich bereits interessante Ansatzpunkte.

Bei einem kreisübergreifenden Online-Infoabend am Donnerstag, 9. September 2021, um 20:00 Uhr, werden unter dem Titel „Sieben Stunden in sieben Jahren? KiTa-Zukunftsgesetz – und was jetzt?“ die Umfrageergebnisse vorgestellt und vertieft. Dazu werden Potenziale, Schwächen und Missverständnisse aufgezeigt, die sich aus den Antworten ergeben haben. Die Kreiselternausschüsse möchten daher Eltern, Elternvertreter*innen, Kita-Vertreter*innen, Träger sowie Verantwortliche aus den Verwaltungen gleichermaßen ermutigen, sich zu der Veranstaltung unter kea-germersheim.de/veranstaltungen  anzumelden. Die Zugangsdaten werden anschließend zugesandt.

Die Umfrage bleibt weiterhin für die Teilnahme unter kea-germersheim.de/umfrage offen. Gerne steht der Kreiselternausschuss (KEA) SÜW für Anmerkungen und Rückfragen im Vorfeld der Veranstaltung unter post@kea-germersheim.de  zur Verfügung.

Kreiselternausschuss distanziert sich von Partei-Beitrag zum neuen KiTa-Gesetz

Der Stadtverband einer großen Partei in Wörth am Rhein hat in der aktuellen Ausgabe seiner Mitteilungsbroschüre einen Beitrag zum neuen KiTa-Gesetz veröffentlicht.

Unter dem Titel „Rheinland-Pfalz: Neues KiTa-Gesetz – Positive Entwicklung für Kinder und Eltern“ wird eine einseitige Betrachtungsweise im Wahlkampfstil geliefert und eine eindeutige Verbindung zu einer der Sprecherinnen des Kreiselternausschusses Germersheim (KEA GER) hergestellt.

Der KEA GER hat jedoch eine deutlich differenzierte Sichtweise auf das neue KiTa-Gesetz und distanziert sich daher klar von diesem Artikel.

Die Mitglieder bedauern, dass hier der Eindruck entstanden sein könnte, sie würden einer Partei nahestehen. Das Gremium versteht sich – wie bereits an verschiedenen Stellen deutlich kommuniziert – als überparteiliche und unabhängige Interessensvertretung aller Eltern im Landkreis.

Im Ländermonitor der renommierten Bertelsmann Stiftung wird für Rheinland-Pfalz ein vielschichtiges Bild der KiTa-Landschaft gezeichnet. Personalschlüssel (Kinder-Fachkraft-Relation) und Gruppengrößen sind dort als größtenteils „nicht kindgerecht“ ausgewiesen. Zwar steht der Landkreis Germersheim hier signifikant besser da als andere Landkreise. Durch die politisch angestrebte landesweite Angleichung der Verhältnisse könnte sich dies jedoch ändern.

Gemäß Mitteilung durch die Kreisverwaltung Germersheim soll erfreulicherweise jede Kindertagesstätte bzw. Tageseinrichtung im Kreis Germersheim durch das neue KiTa-Gesetz mehr Personal erhalten. Aus benachbarten Landkreisen und anderen Landesteilen ist indes bekannt, dass es dort an einzelnen KiTas zu Personalabbau kommt.

Das Zusammenspiel der örtlichen Elternausschüsse mit dem jeweiligen Kreis- bzw. Stadtelternausschuss wird sich durch das neue KiTa-Gesetz in der Tat verbessern. Jedoch waren bereits vor dessen Inkrafttreten Verzahnung und Informationsaustausch der Elternvertreter auf überörtlicher Ebene gegeben. Was nun neben dem neuen (KiTa-)Beirat hinzukommt, ist ein Antragsrecht des Elternvertreters im Jugendhilfeausschuss und ein Anhörungsrecht des Kreiselternausschusses gegenüber dem Kreisjugendamt. Dies begrüßt der KEA GER sehr.

Wir gedenken der Opfer der Hochwasserkatastrophe- und rufen zu einer Spendenkampagne auf

Liebe Eltern und Elternvertreter:innen, sehr geehrte Damen und Herren,  

aufgrund der dramatischen Situation in einem unserer Landkreise in Rheinland-Pfalz beteiligen sich die Elternvertretungen der KiTas in RLP aktuell an einer sehr wichtigen Spendenktion: 

Der Landeselternausschuss Rheinland-Pfalz hat zur Unterstützung der Hochwasser-Opfer aufgerufen (siehe Weiterleitung bzw. unter https://www.lea-rlp.de/hilfe-fuer-die-hochwasser-opfer-in-rlp.  

Bitte leiten Sie den Aufruf gern an Ihre Kontakte weiter, vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

VERANSTALTUNG IN KITAS WERDEN DURCH DAS LANDESJUGENDAMT WIEDER ERLAUBT

Heute hat das Landesjugendamt in einem Rundschreiben darüber informiert, dass ab sofort im Rahmen des Regelbetriebes Veranstaltungen in den Kitas wieder stattfinden dürfen.

Damit sind interne Veranstaltungen, wie z.B. Übernachtungen in der Kita und auch Veranstaltungen mit Eltern/Sorgeberechtigten wieder erlaubt.

Alle Details finden Sie im Rundschreiben des Landesjugendamts Nr. 56/2021.

Wir freuen uns, dass es doch noch die Möglichkeit gibt, dass Kita-Kindern und insbesondere Schulanfänger zusammen mit ihren Eltern den Abschluss eines für alle schwierigen Kita-Jahres feiern dürfen.

Nach über einem Jahr voller Einschränkungen für unsere Kinder, würde der KEA GER es begrüßen, wenn diese Lockerungen bestmöglich vor Ort genutzt werden.

INFORMATIONSBROSCHÜRE ZUM NEUEN KITA-BEIRAT

Kiita-Zukunftsgesetz

Am 1. Juli tritt das neue Kita-Gesetz vollständig in Kraft. Damit gibt wird es dann in allen Kitas ein neues Gremium: Den Kita-Beirat.

Im neuen Kita-Beirat werden die grundsätzlichen Angelegenheiten der pädagogischen Konzeption in der Verantwortungsgemeinschaft von Träger, Kita-Leitung, Kita-Fachkräften und Eltern besprochen. Alle Beteiligten haben im Kita-Beirat die Verantwortung, miteinander im Sinne der Kinder eine gute Kita für zu schaffen.

Damit alle Beteiligten des Kita-Beirats eine gemeinsame Grundlage für die zukünftige Arbeit haben, haben die „Kita-Spitzen“ in RLP auf Antrag des Landeselternausschusses gemeinsam eine Informationsbroschüre erarbeitet. Die Broschüre ist hier zum Download zu finden.

Wir wünschen allen zukünftigen Kita-Beiräten, die im Herbst ihre Arbeit aufnehmen werden, viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit.

Gemeinsam für eine gute KiTa: Personalausstattung und Bedarfsplanung standen im Zentrum der ersten Informationsveranstaltung des Kreiselternausschusses Germersheim

Welche Änderungen bringt das neue KiTa-Gesetz mit sich? Was ist das Sozialraumbudget? Wie können profilergänzende Kräfte den KiTa-Alltag bereichern? Und wie funktioniert Bedarfsermittlung? Diesen und weiteren Fragen widmete sich die digitale Informationsveranstaltung am 24. Juni 2021, zu der alle Interessierten des Landkreises eingeladen waren.

Einleitend stellte der KEA Germersheim sich und seine Arbeit vor, denn seit dessen Gründung im März ist einiges passiert. So steht der KEA in Kontakt mit den Elternausschüssen und dem Jugendamt, hat an der Jugendhilfeausschusssitzung teilgenommen und seinen eigenen Newsletter veröffentlicht. „Wir haben schon viel erreicht und unser Netzwerk aufgebaut. Fertig sind wir noch lange nicht.“, so eine der Sprecherinnen. Aktuell arbeitet der KEA an einer Homepage und plant ein Gespräch mit dem Kinderschutzbund. Vorgesehen sind außerdem die Zusammenarbeit mit anderen Kreis-/Stadtelternausschüssen, die Erstellung von KiTa-Profilen sowie weitere Informationsveranstaltungen.

Im Anschluss referierte Beata Kosno-Müller, Schulungs- und Beratungsbeauftragte des KEA Rhein-Hunsrück-Kreis und stellvertretende Vorsitzende des LEA Rheinland-Pfalz, zum Thema Personalausstattung und Bedarfsplanung.

NEUER ELTERNBRIEF ZUM REGELBETRIEB

Corona

Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und der Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung Detlef Placzek haben heute einen neuen Elternbrief veröffentlicht (hier als Link zum Download).

Darin informieren sie, wie ab kommenden Montag (21.6.) in allen Kitas in RLP die Betreuungsbedingungen wieder gelockert werden und welche coronabedingten Maßnahmen bestand haben.

Wir sind Stück für Stück auf einem guten Weg zu einem guten Alltag für Kinder, Eltern und Fachkräfte.